Diese 6 Dinge solltest du auf deiner Hochzeit niemals tun!

Wir werden immer wieder gefragt, wie man eine richtig gute Hochzeit gestaltet, von der alle im Nachhinein noch positiv reden. Jede Braut und Jeder Bräutigam möchte einen unvergesslichen Tag erleben, an dem einfach alles wie am Schnürchen läuft, das Essen, dass alle in Staunen versetzt und die Gäste, die bis zum Morgengrauen tanzen. Da ist es natürlich sehr naheliegend, uns als Hochzeitsplanerinnen anzusprechen, denn wer erlebt schon von Berufs wegen so viele Hochzeiten und plant so viel, dass er schon die verrücktesten Dinge gesehen hat. Ob von der Hochzeitstorte die beim Tragen für die Kühlung, von den Armen des Konditors auf den Boden fällt, über Brautkleider die an der Autotür mit schwarzem Öl verschmiert sind und der Oma, die mit dem Rollstuhl nicht in den Saal kommt. Also, für alle die keinen Hochzeitplaner haben, haben wir einmal die 6 Dinge aufgeschrieben, die man bei der eigenen Hochzeit nie tun sollte.

Die Trauung sollte nie so früh am Tage sein, dass die ganze Tagesplanung die Gäste regelrecht zermürbt und müde macht. Wer eine Trauung früh ansetzt, sollte immer darauf achten, dass er verschiedene Möglichkeiten für die Leerlaufzeiten zur Überbrückung anbietet. Die Gäste können sich auf den Hotelzimmern zurück ziehen oder machen Verköstigungen oder Führungen. Sonst ist ganz schnell um acht Uhr nach dem Abendessen niemand mehr zum Tanzen zu bewegen, sondern alle unterhalten sich ganz angeregt mit einander.

Wichtig ist auch, dass die Gäste nicht hungern, da die Zeiten zwischen den Essen (z.B. Cannapees und Abendmenü) zu lange gewählt sind. Wir als Hochzeitsplaner haben vielfach die Erfahrung gemacht, dass hungrige Gäste schwierige Gäste sind. Also aufpassen, wann die Gäste wie versorgt sind.

Die Fahrt der Braut zur Trauung steht an. Alle sitzen auf Ihren Stühlen und warten ganz gespannt, wann wohl die Braut das Geschehen betritt. Die Gäste drehen sich immer wieder um und schauen nach hinten und hier und da fängt leises Reden an. Der Bräutigam ist auch verunsichert und fühlt sich vorne neben dem Pfarrer ein wenig verloren. Dann dringt es durch, die Braut steht im Stau! Es gilt somit, vorher immer die Strecke wirklich genau abfahren und eine Ausweichroute einplanen. Wenn Gestecke auf den Autos sind, fallen alle Autobahnen raus und man darf nur noch 60km / h fahren. Hier einmal mehr vorsorgen und das Unbehagen und der Stress wird verhindert.

Der Pfarrer beginnt die Trauworte zu sprechen und sagt:“Nun stecken sie sich zum Zeichen ihrer Liebe und Verbundenheit die Ringe an“… und das Paar schaut sich um, die Ringe, wer hat eigentlich die Ringe? Wollte der Trauzeuge sie nicht mitnehmen oder doch der Bräutigam oder die Eltern. Wo sind sie denn jetzt? Auch wenn es abwegig erscheinen mag, es geht ganz schnell, dass bei der Anspannung und Vorfreude genaue Absprachen, wer was hat und wo hinterlegt, unter gehen. Bei einer Hochzeitsplanung muss immer im Voraus abgesprochen sein, wer die Ringe hat und wie sie bei der Trauung zum Brautpaar gelangen.

Die Trauung ist nun vorüber und alle möchten dem Brautpaar ganz herzlich gratulieren und es fest in die Arme nehmen. Braut und Bräutigam positionieren sich so, dass alle gut an sie heran kommen und jeder beglückwünscht die Beiden mit viel Freude. Der Opa kommt und drückt die Braut ganz fest, mit einem Tränchen im Auge und gibt ihr Stolz einen Umschlag, in dem sich traditionell eine Karte und Geld befindet. Der nächste Gast kommt nun auf die Braut zu, die immer noch den Umschlag in den Händen hält und nicht weiß wohin damit. Sie gibt ihn dem Bräutigam. Ihn wiederum stört er in der Brusttasche, nachdem dort schon 2, 3 weitere sind. Er gibt ihn seinem Trauzeugen und die Braut zwischen drin einen weiteren Ihrer Schwester. Auf einer Hochzeit, auf der ich privat teilgenommen habe und nicht die Hochzeitsplanung inne hatte, ist es genau so gelaufen. Im Nachhinein bricht ganz schnell Sorge aus, wo sind eigentlich alle Umschläge gelandet und haben wir auch alle beisammen? Um wirklich sicher zu sein, keine Sorge haben zu müssen, dass etwas verloren ging oder gestohlen wurde, sollte man immer einen Ort (Kiste, Voliere, vintage Briefkasten) oder ähnliches Bereit stehen haben, der gut gesehen wird und in den die Vertrauensperson alles einfüllt.

Die Feier ist nun in vollem Gange und die Gäste lassen es sich gut gehen. Man hat eine Getränke Pauschale von 6 Stunden gewählt und nun bricht die 7. Stunde an und alle sind noch in vollen Zügen am genießen, trinken und feiern. Bei Pauschalen sollte man den Tag wirklich akribisch planen und sich anschauen, ab wann es günstiger wird, nach Verbrauch berechnen zu lassen. Nichts macht ein Brautpaar nervöser, als eine 10 Runde Cocktails für alle, nachdem die Pauschale abgelaufen ist. Wir als Hochzeitsplanerinnen besprechen mit den Locations schon im Voraus, wie flexibel sie in der Abrechnung sind und wie diese genau gestaltet werden kann. Dies empfehlen wir auch allen Paaren, die ohne Hochzeitsplaner heiraten.

Die großen Schwierigkeiten und Probleme sind damit schon einmal ausgeräumt und der große Tag kann zu einem wunderschönen und unvergesslichen Fest werden!